Ladenhüter/REMASTERED                                                                                                                                                                           
22.10 - 27.11.2022
Thomas Ruppel

Ladenhüter/REMASTERED

In Thomas Ruppels Atelier gab es seit jeher eine Reihe von Bildern, die mindestens schon einmal, in einzelnen Fällen schon viele Male in Ausstellungen, dann jedoch in jeweils anderen Zuständen zu sehen waren.

Werden Ruppels Bilder aus Ausstellungen weder verkauft noch gestohlen, kehren sie eben ins Atelier zurück und geraten dort im unerbittlich zweifelnden und kritischen Blick ihres Urhebers leicht in die Lage, wieder und wieder überarbeitet werden, sei es nur in Nuancen, sei es zum Ende einer völligen Neuschöpfung, die vom vorhergehenden Zustand nur übrig lässt, was lediglich von Röntgenstrahlen zur Wiedererscheinung gebracht werden könnte.
Jeder Kioskbetreiber kennt den Ladenhüter und nicht selten ist er selbst einer. Auch deshalb war es uns ein Anliegen, Thomas Ruppel mit einer kleinen, aber feinen Auswahl seiner Ladenhüter/REMASTERED in unseren Kulturkiosk einzuladen.

STIRRUP                                                                                                                                                                           
06.08 - 25.09.2022
Nadine Bracht

STIRRUP
 

In ihren experimentellen Arbeiten, die Fotografie, Performance, Installation und Video nutzen, entwickelt Nadine Bracht ein imaginäres Volumen. Es geht um den Raum dazwischen, ein Bardo, eine Verbindung von Links und Rechts, um Gedanken und Erfahrungen, um Erde und Himmel, den Auf- und Abstieg. Bracht hinterfragt Kulturtechniken, die sich in der Schnittmenge von Fotografie, Pferdewelt und Lehre an einer Kunstakademie angesammelt haben. Daraus entwickelt sie ein spielerisches Narrativ, das humorvoll die Grenzen der fotografischen Medien bis über den Rand der Pferdekoppel hinaus erforscht und dehnt. In der frisch gedruckten Publikation 'Bound by Echo', die von Nicolas Zupfer als eine fotografische Fibel gestaltet wurde, kann man Arbeiten von Nadine Bracht aus den letzten zehn Jahren sehen.

Die Texte dazu schrieb die Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Büttner, die ebenfalls an der Kunstakademie Stuttgart arbeitet.

 

Infos zur Publikation: Nadine Bracht, 'Bound by Echo', Text: Dr. Ulrike Büttner, Gestaltung: Studio Nicolas Zupfer, gefördert durch die Stiftung Kunstfonds, Unterstützung durch SV SparkassenVersicherung

 

Webseite: www.nadinebracht.de

DEM DINNER ZUM TROTZ                                                                                                                                                                             
04.06 - 31.07.2022
MalSO13

DEM DINNER ZUM TROTZ 
 

MalSO13 ist ein Künstler*innenkollektiv (2020 gegr. in München), das in wechselnden Besetzungen gemeinsame Ausstellungen verwirklicht. Ziel ist der Austausch zwischen unterschiedlichen künstlerischen, vorwiegend malerischen Positionen in Verbindung mit Konzerten, Lesungen etc. und die Erschließung von neuen Räumen für junge Kunst. Die Erarbeitung und Umsetzung von Projekten in einer sich stetig wandelnden Gruppe folgt der Suche nach dem Neuen und Unerwarteten. 

www.malso13.com 


Teilnehmende Künstler*innen: 

Julian Arayapong 

Judith Grassl 

Heeyoung Jo 

Josef Köstlbacher 

Andreas Lech 

Youngjun Lee 

Regina Rupp 

Jan Rybníček 

Leyla Schiemenz 

Marco Stanke

ALL TOMORROW´S PARTIES - oder getht es nur mir so?                                                                                                                                                                              
07.05 - 29.05.2022
Carlo Krone

ALL TOMORROW´S PARTIES - oder getht es nur mir so?  

So der Titel der Ausstellung im KULTUR KIOSK, die übrigens Carlo Krones erste kleine aber feine Einzelausstellung ist. Carlo studiert im 6.Semester bei Prof.Thomas Bechinger an der Akademie der Bildenen Künste Stuttgart. In seiner Arbeit geht es ihm um unterschiedliche Formate seiner Malereien, deren Kombination und Hängung - hier interessieren ihn besonders die neuen Narrative, die dadurch entstehen. Um eine klare Lesbarkeit geht es ihm nicht, vielmehr um die Offenheit der Bilder und verschiedene Rezeptionsebenen.

Als Inspirartionsquellen dienen ihm Filme, Comics und der Alltag. So entstehen durchaus ambivalente Motive, die Referenzen aufweisen und teils mit feinem Humor versehen sind. Vertraute Symboliken und lässig Banales treffen auf den Leinwänden aufeinander, schrammen absichtlich am Kitsch und Trash und feiern den Dilettantismus.

Auf den einzelnen Leinwänden werden Situationen, Konstellationen und Eventualitäten gezeigt, die einerseits narrative Lesarten suggerieren, andererseits aber auch bloßen Anlass zu malerischen Versuchen und Querverweisen geben, denn letztendlich kreisen die Bilder auch permanent um sich selbst und ergründen die Spezifiken und die Grenzen ihres eigenen Genres. Sie sind zwar nicht als Serie gedacht und durchaus eigenständig, jedoch ist die Hängung und ihre Kombination und Koexistenz entscheidend. Es entsteht eine absurd-heterogene Bildwelt, die keine wiederkehrenden Figuren beinhaltet, sich jedoch durch gewisse Bildmechanismen und Stimmungen zu einem fluiden Ganzen entwickelt - still in progress.

EXTRA BOLD                                                                                                                                                                               
02.04 - 01.05.2022
Carmen Westermeier

EXTRA BOLD

EXTRA BOLD ist ein Projekt der interdisziplinär arbeitenden Künstlerin Carmen Westermeier im Paradoxon in Heidelberg. In dieser Arbeit präsentiert Westermeier, in der für sie typischen forschend-kritischen Weise, ihre Ergebnisse einer langjährigen Auseinandersetzung mit der Hyper(un)sichtbarkeit dicker_fetter Körper. Autobiographisch führt sie in ihrer multimedialen Installation durch die Sphären der Sicht- und Unsichtbarkeit normierter Vorstellungen von Körper und Gewicht. Konzipiert als kollektiver Prozess, wird die Ausstellung durch ein Begleitprogramm ergänzt, indem sich eines immer deutlicher abzeichnet: das Bild des dicken_fetten Körpers als widerständigem Akteur.

Carmen Westermeier ist Medien- und Performance-Künstlerin, freie Referentin und Aktivistin in Heidelberg. Sie widmet sich im Wesentlichen der feministischen Epistemologie und verfolgt eine körper-politische, künstlerische Praxis. Bisher hat sie sich in ihrer Arbeit vor allem von einem forschend-kritischen Habitus leiten lassen, den sie innerhalb der neuen Medien, der Fotografie, Video oder in Form von Installationen und Performance Kunst verfolgt. Gezeigt wurden ihre Werke bereits in der CFA Berlin, im Kunstpalais Erlangen, im Cultural Transit in Russland, an der HfBK Hamburg, im Nextex in St. Gallen oder beim Young Urban Performances in Osnabrück.
Unter anderem ist sie registrierte Dozentin bei in.pulse Bayern und kooperiert als freie Referentin mit verschiedenen Initiativen deutschlandweit, zum Beispiel den MusicWomenGermany oder unterrichtete an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema Gender und Kunst.


www.carmen-westermeier.de
www.extrabold.online

Space Racers                                                                                                                                                                               
05.02 - 27.03.2022
Weiny Fitui

Space Racers

Weiny Fitui in Eritrea geboren, lebt und arbeitet in Stuttgart als freie Künstlerin und im Kulturbereich der Off-Szene. Sie ist aktiver Mitglied im Kunstverein Wagenhalle, Württembergischen Kunstverein und der Gedok Stiftung Stuttgart. 


Unter Anwendung verschiedener Techniken arbeitet Fitui mit unterschiedlichen Materialien (Textilien, Licht, Acryl) und vorgefundenen Objekten und integriert diese in Assemblagen und Installationen. Verwurzelt in ihrer eritreischen Kultur verarbeitet sie in ihrem künstlerischen Schaffen europäische und internationale Einflüsse. Es entstehen individuelle Mythologien.

35. Filmwinter zu Gast                                                                                                                                                                                 
02.12.2021 - 30.01.2022
„Lerne Deutsch mit Petra von Kant“ Ming Wong

35 Jahre Filmwinter Plakate
"Travel4U" Fabian Kühfuß

Lerne Deutsch mit Petra von Kant, Ming Wong, 2007
Lehre Deutsch mit Petra von Kant, Ming Wong 2017

Bevor ich 2007 nach Berlin zog, produzierte ich die Arbeit Lerne Deutsch mit Petra von Kant / Learn German with Petra von Kant, in der ich versuchte wie ein Deutscher zu sprechen und agieren, indem ich die Schauspielerin Margit Carstensen in der Rolle der Modedesignerin Petra von Kant nachahmte, die in Rainer Werner Fassbinders Film von 1972, Die bitteren Tränen der Petra von Kant, eine Midlife-Krise erleidet.

Seitdem ich in Berlin bin, hat mir Petra von Kants Ausdruckstärke die Worte (und die Attitüde!) verliehen, die ich brauchte, um ähnliche Momente der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung zu bewältigen. So fand ich mich - wer hätte das gedacht? - nach anfänglichen Übungen in einem selbst-designten "Integrationskurses" in Deutschland 10 Jahre später als Dozent an der UdK, der Universität der Künste Berlin, wieder.

Ich lud zehn meiner Studenten und Studentinnen ein, diese Arbeit mit mir herzustellen, um 10 (meist) produktive Jahre der Integration in Deutschland zu feiern. Ein breites Spektrum junger Berliner Künstlerinnen und Künstler, manche davon neu in der Stadt wie ich damals 2007, verwandelten sich kollektiv in diese neue und sich rastlos verändernde Figur der Petra von Kant des neuen Millenniums.


35 Jahre Filmwinter - Posterausstellung


Travel4U, Fabian Kühfuß 2021

"Travel4U" bietet überraschende Urlaubserlebnisse und Sie müssen sich nicht mal selbst anstrengen dafür. Rein virtuell mit Tablet oder VR-Brille taucht der Tourist in eine digitale Welt ein. Neben virtuellen Erlebnissen präsentieren Pop-up-Interventionen im öffentlichen Raum das Projekt einer breiteren Öffentlichkeit. Von einfachen Tageswanderungen über alpine Expeditionen mit echter Jause als Belohnung, Familienausflüge zu Waldspielplätzen, bis hin zu einem mehrtägigen Aufenthalt an einem einsamen Bergsee. Vom erschwinglichen, digitalen Einstiegserlebnis bis zum All-Inclusive-360° Virtual Reality-Panorama-Paket. Interessenten können eine Reise bequem online oder in einem Reisebüro buchen. Vorgefertigte Inhalte werden als Testangebot angeboten, sie können aber auch die Option eines passiven Live-Events wählen, bei dem ein Künstler die Reise live „erfährt“ und die Teilnehmer per 3D- oder 360°-Video mitgenommen werden. Für Abenteuerlustige gibt es die Möglichkeit, Reiserouten interaktiv mit 3D-Live-Video und einem Gamecontroller zu steuern."

Kunst für Alle                                                                                                                                                                                 
28.10 - 29.11.2021
Gruppenausstellung

Kunst für Alle

Kunst kann ich mir nicht leisten - nix da! im KULTUR KIOSK gibt es im November keine Ausreden mehr!

Insgesamt 27 Künstler:innen haben exklusiv für den Kiosk ein Poster entworfen.

Alle Künstler:innen haben einen starken Bezug zu Stuttgart und wollen nicht nur in chicen Galerien vertreten sein, sondern auch in euren Zimmern hängen!

Jedes Motiv gibt es in einer Auflage von 20 Stück und ab 10€ - ab 10€ !?! 
Wir wollen mit den Besucher:innen ins Gespräch kommen:
was kostet Kunst eigentlich? Wer verdient daran? Ist ein Poster Kunst? Was ist mir Kunst eigentlich wert? Kunst für Alle?
Kunstfans zahlen mindestens 10€ oder eben mehr - der Gewinn geht entweder direkt an die Künstler:innen oder deren Herzensprojekte.

Begleitet wird die Ausstellung von einem tollen Rahmenprogramm, Talks, live Konzerte, Performances und und und!

Zeitgleich wird in unserem Lieblingskiosk „Michas Lädele“ eine Auswahl der Poster zu sehen sein - more is more!


Teilnehmende Künstler:innen: 
Jens Braun, Yana Duga, Alberto Zamora, Markus Keibel, Fabian Treiber, Paula Troxler, Micha Ullrich, Astrid Schindler, Tim Plamper, Marco Stanke, Bora Tanay, Markus Heller, Charlie Stein, Hartmut Landauer, Michelin Kober, Tesfaye Urgessa, Kleon Medugorac, Niklaus Troxler, Jana Jacob, Nico Schützinger, Marco Faisst, Claude Horstmann, Renate Liebel, Judith Lenz, Gabriela Oberkofler, Steffen Kugel, Danielle Zimmermann

Nicht die Malerei                                                                                                                                                                         
13.08. - 23.08.2021
Marco Stanke

Nicht die Malerei 
Marco Stanke

Marco Stankes "Kollektiv" ist ein seit 2014 kontinuierlich wachsendes Ensemble aus Bildobjekten ("Teile"). Im Wesentlichen bestehen die "Teile" aus den konventionellen Grundstoffen der Malerei: Öl- und Acrylfarbe, Nessel, handelsübliche Keilhölzer. Aus diesen Materialen werden sie zu verschiedensten Gebilden geformt, die sich – kurzum – dem Rechtecksformat des klassischen Tafelbildes verweigern und mit subtilem Humor "alternative" Bildverwirklichungsstrategien vorstellen. Die Teile, die sich als Kollektiv in variierenden Konstellationen der jeweiligen Raumsituation anpassen, treten stets als ein Gefüge auf, in dem sich das Einzelwerk dem Gesamten unterordnet.

Zur Ausstellung entstand eine Posteredition

Bundesamt für Symmetrie                                                                                                                                                     
08.05. – 27.06.2021  
Ulrike Buck & Andreas Chwatal

Bundesamt für Symmetrie
Ulrike Buck & Andreas Chwatal

Grundsteine zur Idee des samtigen Amtes legten die beiden Künstler:innen Ulrike Buck und Andreas Chwatal  2015 auf Marie Antoinettes Bauernhof und der Großen Achse im Schlosspark von Versailles. Aus Gesprächen über den Wandel des Verhältnisses von Kunst und Natur sowie der damit verbundenen Rolle des Schönheitsbegriffs ging schließlich 2021 die interdisziplinäre Forschungs-, Beratungs- und Prüfstelle für Fragen individueller und systemischer Symmetrie hervor. 

Zur Eröffnung der Zweigstelle werden Ulrike Buck und Andreas Chwatal diese Fragen zusammen mit dem Physiker Thomas Kloss und dem Maler Abel Auer in Form einer Podiumsdiskussion erörtern, die als Livestream des Instagramaccounts des Kultur Kiosks verfolgt werden kann. Diskutiert wird Symmetrie als Mittel der Erfahrung von Räumlichkeit, Ausgleich, Kommunikation und Schönheit, wobei die Bedeutung letzterer für die Lösung gegenwärtiger Fragen zur Kultur-/ Naturproblematik einer generellen Neubewertung unterzogen werden soll.

Beide Talks gibt es auf YouTube: Symmetrietalk

As I imagine it...                                                                                                                                                                         
27.03. – 30.04.2021 
Skizzen zum Tanz

As I imagine it...                                                                                                    

Skizzen zum Tanz

 

In einer Zeit, in der Tänzer*innen von den Bühnen verbannt werden, schauen wir hinter die Kulissen und zeigen intime Skizzenbücher, die erste Gedanken und Zeichnungen zu einer Choreografie oder einem Tanzstück aufs Papier bringen. As I imagine it... stellt diese ersten Überlegungen dem fertigen Stück gegenüber und ermöglicht Einblicke in das künstlerische Arbeiten von Tänzer*innen, die sonst den Körper als Materie wählen und nicht das Papier. 
Der ephemere Moment des Tanzes wird so in eine eindrucksvolle Dokumentation übersetzt.

Die Ausstellung fand in Kooperation mit der Freien Tanz und Theaterszene Stuttgart statt.

THE BODY ISSUE                                                                                                                                                               
04.12.2020 - 12.03.2021
THE FEMALE PHOTOGRAPHERS ORG

THE BODY ISSUE                                                                                          
THE FEMALE PHOTOGRAPHERS ORG

Unsere Vision Femalephotographers.org ist ein Kollektiv aus wechselnd vielen internationalen Fotografinnen, die sich zusammengeschlossen haben, um dem dominierenden Male Gaze in der Fotografie eine Taskforce gegenüberzustellen. Als weltweites Netzwerk verstehen sich die Femalephotographers als Tool, das durch Solidarität und gegenseitige Unterstützung die Sichtbarkeit und Stellung von Fotografinnen ausbaut und festigt.

Nachdem bereits die großen Magazine wie der deutschen und italienischen VOGUE, Monopol, Leica International, PROFIFOTO und Photo News über die Female Phographers berichtet haben, stellen nun folgende 13 Fotografinnen des Kollektivs im Kultur Kiosk Stuttgart aus: Katharina Bosse – Professorin für Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld, Caro Siegl, Claudia Holzinger, Lilly Urbat – ehemalige Schülerin Jürgen Tellers und Preisträgerin des Kunstförderpreises des Landes Bayern, Kirsten Becken – Fotografin und Co-Gründerin der femalephotographers.org, Rebecca Dorothy aus Paris, Nora Lowinsky aus New York, Jennifer Greenburg, Bex Day, Melkit Fekadu, Oriana Layendecker, Jecelyn Lee und Haley Morris-Cafiero.

Aufgrund der Corona Situation fand die Vernissage am 4. Dezember 2020 im Livestream statt, die Künstlerinnen wurden jedoch dazu geschalten und konnten so im Gespräch mit Sara Dahme durch die Ausstellung führen. Der Stream ist auf Instagram als IGTV verfügbar und erlaubt Interessierten so jederzeit einen digitalen, kommentierten Rundgang.

Die empathische Stadt                                                                                                                                                             
01.10. – 29.11.2020
Bewegung für radikale Empathie 

Die empathische Stadt
Bewegung für radikale Empathie

Unsere VisionVon Oktober bis Ende November verwandelt die Bewegung für radikale Empathie (BRE) Stuttgart in „Die empathische Stadt“. Austragungsort der radikal-empathischen Kunst-Aktion ist der Kultur Kiosk im Züblin-Parkhaus. Auch diesmal geht es den beiden Initiatorinnen, der Fotografin Dominique Brewing und der Designerin Anja Haas um Empathie, Mut und Respekt: Wie wollen wir als Gemeinschaft zusammen leben? Die
Themen reichen von Stadtentwicklung über Feminismus, Anti-Rassismus bis hin zu
Bildung. Dazu laden sie über acht Wochen verschiedene Expert*innen und Künstler*innen
ein. „Das sind große und wichtige Themen, die es unbedingt gilt, mit Kreativität
anzugehen“, sagen die beiden. Denn: „Radikal ist nur das Gute.“

Gemeinsam mit Experten werden Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden
stattfinden. Was den beiden wichtig ist, hebt Haas hervor: „Wir haben uns Empowerment
groß auf die Fahne geschrieben. Wir möchten gerade in diesen turbulenten Zeiten nicht
mit erhobenem Zeigefinger daherkommen, uns geht es um Support, Gleichberechtigung
und Beteiligung.“ Und, so fügt Brewing hinzu: „Wir wollen vielmehr eine Spielwiese, ein
Experimentierfeld bieten und in Dialog treten, um herauszufinden, wie kann man eine
empathische Stadt gestalten kann.“

Nico Schützinger                                                                                                                                                                        
02.08. - 27.09.2020
Lieber daheim